03 GALERIE BIESENBACH

AKTUELL

Árpád Forgo

Hanna Kaminski

AKTUELL

Layers of Perception

Árpád Forgo und Hanna Kaminski

Ausstellung: 8.5. – 27.6.2026

​​​​Mi–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

GALERIE BIESENBACH
Lindenstraße 34
50674 Köln

+49-174-490 96 35
+49-173-266 55 56
art@galerie-biesenbach.com
www.galerie-biesenbach.de

 

Layers of Perception

Árpád Forgó (*1972), bildender Künstler, lebt und arbeitet in Budapest, ist ein Vertreter der traditionsreichen „Shaped Canvas“-Bewegung in der ungarischen zeitgenössischen Kunstszene. Er hat zahlreiche Ausstellungen realisiert, darunter Einzelausstellungen bei Schlieder Contemporary (Frankfurt), der Anya Tish Gallery (Houston) und im Rómer Flóris Museum für Kunst und Geschichte (Győr, Ungarn) sowie Doppelausstellungen in der Galerie Biesenbach, Köln; BABEL Art Space, Trondheim, und KKKC, Klaipėda, Litauen. Er nahm an Gruppenausstellungen in renommierten Institutionen teil, darunter das Ludwig-Museum und das Vasarely-Museum (Budapest), das Museum Ritter (Waldenbuch) und das Rothko-Museum (Daugavpils). Residenzprogramme haben in seiner Karriere stets eine bedeutende Rolle gespielt; unter anderem wurde er vom Vermont Studio Center (USA), der Josef and Anni Albers Foundation (USA), Sydney Non Objective Contemporary Art Projects (Australien), der Montresso Art Foundation (Marokko) und zuletzt vom CCA Andratx auf Mallorca, Spanien, eingeladen. In den Jahren 2019–2020 war er Stipendiat der Pollock-Krasner Foundation.

Árpád Forgó interessiert sich für experimentelle Malerei und für die Frage, wie sich die Interpretation der nicht-figurativen Malerei erweitern lässt, indem man ihren malerischen Charakter bewahrt und die Grenze zwischen Malerei und Skulptur auslotet. Struktur, Form, Maße und Rhythmus sowie flächige und räumliche Beziehungen stehen im Mittelpunkt seiner Forschung. Er untersucht die Beziehung zwischen dem Einzelnen und dem Vielfachen, die Frage der Kardinalität, der Einheit, der Ganzheit und der Teilung, des Ganzen und des Teils. Er arbeitet hauptsächlich mit traditionellen Malmaterialien – Farbe, Leinwand und Holz – und strebt dabei nach industrieller Perfektion, ohne dabei die handwerkliche Qualität des Prozesses aus den Augen zu verlieren.

Er erforscht Modularität und Wahrnehmung, die er als spannende Bereiche betrachtet, um die Grenzen eines Wandwerks zu erweitern. Er entwickelt weiterhin geformte Leinwandpaneele und baut durch isometrische Transformationen blockartige, hohle, symmetrische oder asymmetrische modulare Kompositionen auf. Zudem experimentiert er intensiv mit verschiedenen zusammengesetzten Malverfahren, um die Wahrnehmung des Betrachters nicht nur durch die Struktur, sondern auch durch das Material herauszufordern.
 

In den Arbeiten von Hanna Kaminski (*1988 in San Francisco, lebt und arbeitet in Berlin) gleicht der Bildträger einer Landschaft aus changierenden Farbaufträgen, in denen die Formen durch sich überlagernde Farbschichten entstehen. Die Bilder präsentieren eine offene, surreale und cartooneske Bildsprache. Immer an der Grenze des Erkennbaren, bereits Gesehenen, entziehen sich die Formen jeder allzu schnellen Deutung. Für Hanna Kaminski ist das Medium der Malerei ein Hilfsmittel, um anfängliche, motivische Vorstellungen aufzulösen und eine eigene Formsprache zu entwickeln. Zufällige Momente im Arbeitsprozess erfordern ihre aktive, bewusste Reaktion und halten die Entstehung ihrer Bilder in ständiger, produktiver Spannung. Dabei ist es nicht nur das Motiv, das erzählt, sondern auch das Medium selbst. Spuren von übermalten Schichten sprechen von Zeit und dem Prozess ihrer Arbeit.

 

Ausstellung: 8.5. – 27.6.2026

 

ARCHIV

Heike Weber, Douglas Witmer, Sergio Femar

ARCHIV

Linien, Bögen und Gesten

Sergio Femar, Heike Weber, Douglas Witmer

Ausstellung: 13.3. – 25.4.2026

Eröffnung: Freitag, 13. März 2026, 18 – 21h. KünstlerInnen sind anwesend.

K1 Spezial - Walk & Talk: 18. April,  ca. 14.30h

​​​​Mi–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

GALERIE BIESENBACH
Lindenstraße 34
50674 Köln

+49-174-490 96 35
+49-173-266 55 56
art@galerie-biesenbach.com
www.galerie-biesenbach.de

 

Linien, Bögen und Gesten

Skulpturale und malerische Abstraktion 

Die Werke von Sergio Femar (*1990 in Galicien, Spanien, lebt und arbeitet ebendort) erinnern an die raffinierte Materialverwendung der Arte Povera, aber er zeigt durch die verschiedenen Schnitte im Holz einen neuen Weg auf, sich ihr zu nähern. Stücke dieses Materials werden bemalt, besprüht und zusammengesetzt, um einzigartige und heitere Reflexionen zu erzeugen.
„Meine Arbeit steht zwischen der Ruhe des Ateliers und dem hektischen Tempo der zeitgenössischen Kultur und ihrer Vergänglichkeit. Sie führt den Vandalen-Akt zu einem reifen Nachdenken, mit anderen Worten, sie bringt die Freuden des Schaffens zurück, ohne sich durch akademischen Druck eingeschränkt zu fühlen, indem sie das Risiko als verbindendes Element zwischen Schwindel und Gelassenheit einsetzt.

Die Wand- und Raumplastiken von Heike Weber (*1971 in Nürtingen, lebt und arbeitet in Köln) entwickeln ihre eigene Formsprache durch durch das Verbinden von Bögen. Es entstehen Keramiken mit Innenräumen. Sie zeigen eine Komplexität und Dreidimensionalität, fügen sich mit einer unaufdringlichen Leichtigkeit in ihre Umgebung ein und bilden dabei einen eigenen Raum. Klarheit in der konkreten Form, die Dreidimensionalität an der Wand, das Spiel mit dem Raum in der Form und dem Glasurauftrag am fertigen Objekt zeichnen die Keramiken aus. Die Keramik-Objekte sind Einzelanfertigungen und entstammen nicht aus einer Gießform. Jedes Objekt wird von Hand geformt, gebrannt, geschliffen und oft mehrfach glasiert.

Seit über zwei Jahrzehnten erkundet Douglas Witmer(*1971 in Winchester, Virginia, lebt und arbeitet in Philadelphia) kontinuierlich und subjektiv die Materialität des gemalten Objektes und verfeinert dabei schrittweise seine Arbeit im Rahmen der reduktiven abstrakten Malerei. Seine elementaren kompositorischen Strukturen werden durch sinnliche Farben und vielfältig improvisierte gestische und zufällige Handlungen aktiviert. Sein nachhaltiges Interesse besteht darin, einen visuellen Ort zu schaffen, der in offener Weise zu persönlichen Seh- und Empfindungserfahrungen einlädt.

Ausstellung: 13.3. – 25.4.2026

​​​​Mi–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

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Linien, Bögen und Gesten

Sergio Femar, Heike Weber, Douglas Witmer

Ausstellung: 13.3. – 25.4.2026

Eröffnung: Freitag, 13. März 2026, 18 – 21h. KünstlerInnen sind anwesend.

K1 Spezial - Walk & Talk: 18. April,  ca. 14.30h

​​​​Mi–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

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Lindenstraße 34
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Linien, Bögen und Gesten

Skulpturale und malerische Abstraktion 

Die Werke von Sergio Femar (*1990 in Galicien, Spanien, lebt und arbeitet ebendort) erinnern an die raffinierte Materialverwendung der Arte Povera, aber er zeigt durch die verschiedenen Schnitte im Holz einen neuen Weg auf, sich ihr zu nähern. Stücke dieses Materials werden bemalt, besprüht und zusammengesetzt, um einzigartige und heitere Reflexionen zu erzeugen.
„Meine Arbeit steht zwischen der Ruhe des Ateliers und dem hektischen Tempo der zeitgenössischen Kultur und ihrer Vergänglichkeit. Sie führt den Vandalen-Akt zu einem reifen Nachdenken, mit anderen Worten, sie bringt die Freuden des Schaffens zurück, ohne sich durch akademischen Druck eingeschränkt zu fühlen, indem sie das Risiko als verbindendes Element zwischen Schwindel und Gelassenheit einsetzt.

Die Wand- und Raumplastiken von Heike Weber (*1971 in Nürtingen, lebt und arbeitet in Köln) entwickeln ihre eigene Formsprache durch durch das Verbinden von Bögen. Es entstehen Keramiken mit Innenräumen. Sie zeigen eine Komplexität und Dreidimensionalität, fügen sich mit einer unaufdringlichen Leichtigkeit in ihre Umgebung ein und bilden dabei einen eigenen Raum. Klarheit in der konkreten Form, die Dreidimensionalität an der Wand, das Spiel mit dem Raum in der Form und dem Glasurauftrag am fertigen Objekt zeichnen die Keramiken aus. Die Keramik-Objekte sind Einzelanfertigungen und entstammen nicht aus einer Gießform. Jedes Objekt wird von Hand geformt, gebrannt, geschliffen und oft mehrfach glasiert.

Seit über zwei Jahrzehnten erkundet Douglas Witmer(*1971 in Winchester, Virginia, lebt und arbeitet in Philadelphia) kontinuierlich und subjektiv die Materialität des gemalten Objektes und verfeinert dabei schrittweise seine Arbeit im Rahmen der reduktiven abstrakten Malerei. Seine elementaren kompositorischen Strukturen werden durch sinnliche Farben und vielfältig improvisierte gestische und zufällige Handlungen aktiviert. Sein nachhaltiges Interesse besteht darin, einen visuellen Ort zu schaffen, der in offener Weise zu persönlichen Seh- und Empfindungserfahrungen einlädt.

Ausstellung: 13.3. – 25.4.2026

​​​​Mi–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

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