06 GALERIE BIESENBACH

AKTUELL

Hideaki Yamanobe: Light on Bright - 5, 2020, Acryl auf Nessel, 53,5 x 45 x 3,5 cm

 

AKTUELL

Light on Bright

Hideaki Yamanobe

Midissage: 5. Dezember, 12-18h

Ausstellung: 6. November 2020 – 9. Januar 2021

Di–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

 

Light on Bright

Neue, abstrakte Arbeiten von Hideaki Yamanobe ab dem 6. November: Wir freuen uns, mit Light on Bright die fünfte Einzelausstellung des japanischen Malers in unserer Galerie zu präsentieren.

Hideaki Yamanobe (*1964 in Tokio, lebt und arbeitet seit über 25 Jahren neben Tokio auch in Köln und Düsseldorf) arbeitet vornehmlich in einem vereinfachten Schwarz-Weiß-Bereich. Innerhalb dieses scheinbar begrenzten Farbfeldes fesselt er den Betrachter durch sein reichhaltiges Studium von Textur und Sättigung fesseln.

Indem Yamanobe die Grenzen des Endlichen und Unendlichen auslotet, fördert er das Gefühl, dass der Betrachter nicht auf seine Kunst schaut, sondern durch sie hindurchsieht. Glatte Lavierungen oder Farbschichten vermitteln oft eine ätherische Qualität, die den Betrachter dazu bringt, noch tiefer in seine abstrakten Räume einzutauchen.

Neben den für ihn charakteristischen, „nicht-farbigen“ Arbeiten zeigt Yamanobe mit Light on Bright auch neue Werkzyklen, die mit englischroter Farbigkeit und ausgeprägt abstrakt-geometrischen Kompositionen spielen.

Hideaki Yamanobe ist ein Crossover zwischen ostasiatischer und europäischer Kultur. Sein Interesse an Medien und Kunstformen neben der Malerei – insbesondere seine Faszination für die klassische zeitgenössische Musik, eine seiner ständigen Inspirationsquellen – kommt in immer neuen Projekten zum Ausdruck. Beispiele dafür sind seine Zusammenarbeit mit dem deutschen Stardirigenten und Komponisten Matthias Pintscher (Gemäldezyklus 2017 und Ausstellung/Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg). Yamanobes vornehmlich abstrakte Malerei, in der jedoch immer wieder objekthafte Elemente aufblitzen, ist vor allem für ihr begrenztes Farbspektrum – meist Schwarz, Weiß oder ein verblassendes Grau – und immer wiederkehrende Strukturen – wolkenartige Texturen, harte, geschnittene Linien in der Farbfläche oder sogar Farbschichten, die an Luftblasen erinnern – bekannt.

Hideaki Yamanobes Arbeiten befinden sich in zahlreichen Privatsammlungen in Europa, Asien und Amerika sowie in namhaften öffentlichen [nbsp]Sammlungen wie z.B. Andaz, Toranomon Hills, Tokyo; Daiwa Bank, Osaka; Ernst Wilhelm Nay Stiftung, Köln; Pola Art Foundation, Tokyo; Städtische Museen, Heilbronn; The University Art Museum, Tokyo

Midissage: 5. Dezember, 12-18h

Ausstellung: 6. November 2020 – 9. Januar 2021

Di–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

GALERIE BIESENBACH
Haus der Stiftungen
Zeughausstraße 26, 1. Etage
50667 Köln

+49-174-490 96 35
+49-173-266 55 56
art@galerie-biesenbach.com
www.galerie-biesenbach.de

ARCHIV

Ausstellungsansicht: Catherine Seher und Sergio Femar

ARCHIV

jux·ta·po·si·ti·on

Sergio Femar & Catherine Seher

Ausstellung: 5. September 2020 – 31. Oktober

Di–Fr von 13–17h / Sa von 12–16h u.n.V.

 

GALERIE BIESENBACH
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jux·ta·po·si·ti·on

KOMMA

von Oliver Tepel

(in Köln Galerien 03.20 Juli-September)

Die Verknüpfung durch das Komma ist nicht bindend, die Trennung aber auch nicht absolut, eher im Gegenteil, das Komma trennt selten rein beliebig zusammengefügte Worte, Begriffe oder Namen. Geht es um die Namen von Künstlern, ist allerdings das weit verbindlichere „&“ eine Rarität, Gilbert & George, Gert & Uwe Tobias oder als konzeptuelle Einheit: Art & Language. Manchmal sind es zeitlich oder auf bestimmte Projekte begrenzte Kooperationen, wie bei Dosso & Battista Dossi, doch alle illustrieren sie die Bedeutsamkeit des Ichs in der Kunstproduktion. Das Komma wiederum verbindet seltener von Künstlern erdachte Projekte, es ist das Verknüpfungszeichen des Kuratoren. Das Komma vermag eine schillernde Vielfalt möglicher Beziehungen anzuzeigen - nein, eigentlich verbirgt es diese und wenn wir in die Galerie gehen, um eine Ausstellung mit zwei, durch ein Komma getrennter Namen zu sehen, wissen wir nicht unbedingt, was uns erwartet. Welcher Art ist die Verbindung? - Visuelle Gemeinsamkeiten oder programmatische? Vielleicht auch eine gemeinsame Geschichte oder verbindet die Kunstwerke etwas, das der Kurator entdeckte? Nicht immer, wenn man eine solche Doppelausstellung verlässt, hat man diese Fragen für sich geklärt.

Sergio Femar & Catherine Seher
Hier wurde das verbindliche „&“ gewählt und zugleich im Titel ein wenig relativiert; „jux·ta·po·si·ti·on“, es geht also doch eher um eine enge Nachbarschaft. Doch welcher Art ist diese Nachbarschaft? Das Werk der 1958 geborenen Pariserin Catherine Seher nährt sich von der Kunstgeschichte, ohne je kannibalisch zu agieren. Vielmehr enthält es Assoziationen zu vielen, zu Degas und seinen Experimenten, zu Cézannes Farben und Flächen, zu Gabriele Münters Zwischenwelten, die weder Figur noch Individuum oder beides zugleich abbilden, oder zum späten Balthus und der einvernehmlichen Zweisamkeit von Idylle und Gefährlichkeit. Junge Frauen, alleine und in kleinen Gruppen malt Seher in einer Innerlichkeit, welche die kühle Distanz des Acryls mit der Poesie des Pastells vermählt. Das Werk des 1990 geborenen Spaniers Sergio Femar ist ebenfalls geprägt von Mischtechniken, Acryl und Öl, häufig in Verbindung mit Buntstift. Seine abstrakten, oft auf Holz gemalten Farbflächen sind im Vergleich zur Malerei Catherine Sehers von grafischer Strenge, doch scheinen sich auch die Werke der Französin in Farbflächen aufzulösen. Eine mattfarbene Poesie verbinden sie mit einer Entschlossenheit, die bei Femar die Grenzen des gewohnten Bildraums sprengt und zusehends „Objekte“ schafft. Beider Werk gemeinsam ist ein unmittelbarer Bezug zum Privaten. Hier lässt also die kuratorische Konfrontation den Betrachter das Verbindende im Trennenden erarbeiten und schärft so dessen Blick.

Ausstellung: 5. September 2020 – 31. Oktober

Di–Fr von 13–17h / Sa von 12–16h u.n.V.

 

ARCHIV

Nicolò Baraggioli

Domenique Chapuis

Fault Lines

Árpád Forgó

Timothy Schmitz

Nicholas Szymanski

ARCHIV

MONOCHROMOS

Nicolò Baraggioli, Dominique Chapuis, Fault Lines, Árpád Forgó, Timothy Schmitz und Nicholas Szymanski, Sergio Femar, Catherine Seher

Eröffnung: Freitag, 26. Juni 2020 ab 12h

Ausstellung: 26.6. – 29.8.

Di–Fr von 13–17h / Sa von 12–16h u.n.V.

 

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