06 GALERIE BIESENBACH

AKTUELL

Bram Braam: one of a kind #27, 2020, Holz, Sprühfarbe, Stahl, Beton, 23,5 x 23,5 x 3 cm

Árpád Forgó: 2E1C2, 2020, Acryl auf geformter Leinwand, 41 x 74 x 6 cm

Ted Larsen: Sight Unseen, 2018, salvage steel, marine-grade plywood, silicone, vulcanized rubber, hardware, 19,1 × 10,2 × 10,2 cm

Ji Eun Lee: Ausgehöhlte Struktur 5, 2021, lime wood carved, 30,5 x 20 x7 cm

Jussi Niva: Overleaf, 2020, Öl auf Holz, 121 x 117 x 19 cm

 

 

AKTUELL

Sculptural.Painting.

Bram Braam, Árpád Forgó, Ted Larsen, Ji Eun Lee, Jussi Niva

Gruppenausstellung: 22. Januar bis 30. April 2021

Di–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

Unsere Ausstellung Sculptural.Painting. ist verlängert und nach persönlicher Vereinbarung bis Freitag, 30. April geöffnet. Wir laden Sie herzlich ein, hier oder unter +49-174-490 96 35 ein Zeitfenster zu buchen.

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Sculptural.Painting.: Thematische Gruppenausstellung rund um die Arbeit von Jussi Niva, den Gewinner unseres unseres Online-Wettbewerbs ART MATTERS im vergangenen April. Wir präsentieren vier weitere Künstler, deren Arbeiten sich im Spannungsfeld von Skulptur und Malerei bewegen: Bram Braam, Árpád Forgó, Ted Larsen, Ji Eun Lee und Jussi Niva.

 

 

Über die Ausstellung:

 

Sculptural.Painting.

Die neue Gruppenausstellung in der Galerie Biesenbach – zunächst exklusiv online ab dem 22. Januar 18h – beleuchtet künstlerische Prozesse, die eine Hybridisierung von Malerei und Bildhauerei thematisieren.

Mit dem bewussten Fokus auf wandbasierten Werken präsentieren wir skulpturale Formen, in denen die Grenzen zwischen Gemälde und Skulptur ausgelotet, verwischt und aufgehoben werden. Da diese Objekte, die zwar dimensionale Qualitäten besitzen, die Wand bewohnen, einen Ort, der traditionell von der Malerei besetzt ist, verweisen sie auf die Malerei und funktionieren doch darüber hinaus. Die Wand-Skulptur birgt die Möglichkeit, Dinge erscheinen oder verschwinden zu lassen, je nachdem, wo man im Verhältnis zum Werk steht. Malerei funktioniert nicht so; egal, wo man steht, das Gemälde wird im Wesentlichen immer gleich aussehen. Wo die Malerei aufhört und die Bildhauerei beginnt…


Über die Künstler:

Bram Braam (*1980 in den Niederlande, lebt und arbeitet in Berlin) konzentriert seine künstlerische Praxis auf Assemblage-ähnliche Objekte zwischen Bild und Wandskulptur. Er beschäftigt sich mit Architektur und der ständigen Veränderung unserer Umgebung, indem er den öffentlichen Raum durch das Auge eines Bildhauers betrachtet. Innerhalb dieses Konzepts dreht sich in Braams Arbeiten alles um wiederverwertete Materialien, gefundene Objekte, Teile von Möbelstücken, Fragmente von Stadtmauern, die ihm für seine Kompositionen dienen.

Árpád Forgó (*1972 in Budapest, lebt und arbeitet ebendort) interessiert sich für experimentelle Malerei, für die Frage der Erweiterung der Interpretation der nicht-figurativen Tafelmalerei, indem er deren malerischen Charakter beibehält und die Grenze zwischen Malerei und Skulptur auslotet. Seine geformten Leinwandwerke (shaped canvasses) sind aus einem vordefinierten modularen System aufgebaut, wobei Struktur, Form, Maße und Rhythmus sowie die flächigen und räumlichen Beziehungen im Mittelpunkt seiner Praxis stehen.

Ted Larsen (*1964 in den USA, lebt und arbeitet in Santa Fe, New Mexico) betrachtet seine Arbeit als „Malerei". Zwar lehnt der Künstler den Pinsel ab, jedoch nicht die Malerei selbst, und arbeitet so mit vorgestrichenen Oberflächen, die es ihm ermöglichen, sich die Farbe konzeptionell als seine „eigene Farbe" anzueignen. Indem er dreidimensionale Formen mit diesen vorgestrichenen Oberflächen bedeckt, werden sie zu geformten Gemälden und werfen die Frage auf, wo die Malerei endet und wo die Skulptur beginnt.

Ji Eun Lee (*1984 in Seoul, lebt und arbeitet in Bayreuth) kombiniert in ihren reliefartigen Objekten die Vorzüge des plastischen Arbeitens mit denen hängender Werke. Die Künstlerin erforscht anhand verschiedener Materialien die Möglichkeiten einer Visualisierung von Räumlichkeit, die das Verhältnis von Innen und Außen hinterfragt. Die zuletzt durch das Aushöhlen und Schnitzen von Holz entstandenen Strukturen wirken wie visuelle Essays zwischen Bildhauerei und Malerei. Ziel ist es, eine malerische Auswirkung mit fein-poetischem Stil auf das massive Material zu haben.

Jussi Niva (*1966 in Pello, Finnland, lebt und arbeitet in Helsinki) arbeitet parallel an gemalten, zweidimensionalen Flächen und dreidimensionalen Objekten, um die Erfahrung der Dreidimensionalität von der „modellierten Form" zu lösen und sie stattdessen mit der Oberfläche des Gemäldes zu verbinden. Seine Wandskulpturen – flächig bemalte Schnitt- und Faltgeometrie aus festem Holz – sind eine Art Intervention, sie stoßen in den Raum, aber umgekehrt projizieren sie auch Raum.

Gruppenausstellung: 22. Januar bis 30. April 2021

Di–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

GALERIE BIESENBACH
Haus der Stiftungen
Zeughausstraße 26, 1. Etage
50667 Köln

+49-174-490 96 35
+49-173-266 55 56
art@galerie-biesenbach.com
www.galerie-biesenbach.de

VORSCHAU

Nicolò Baraggioli: BRD 01, 2019, rote Plexiglasbox auf Holzl, 50 x 40 x 7,5 cm

VORSCHAU

The Ritual of Odd Numbers

Nicolò Baraggioli

Ausstellung: Juni 2021

Di–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

 

The Ritual of Odd Numbers

Künstlerstatement Nicolò Baraggioli (*1985 in Genua, lebt und arbeitet in London):

"Meine Arbeiten erweitern sich von einem zentralen Punkt des Minimalismus in eine Welt aus Textur, Farbe und Material. Ich interessiere mich für das Konzept von Raum, Grenze und Ästhetik. Meine Arbeiten sind Darstellungen dieser Erkundung. Die Arbeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf die Malerei und sind minimale abstrakte Arbeiten mit einer Kombination von Materialien und einer Vielzahl von verschiedenen Arten von Farben, die separate Dialoge über Einfachheit und Rigorosität schaffen. Diese Werke verweisen oft auf gefundene Kompositionen sowie auf Interessen außerhalb der Kunst, wie Philosophie, griechische Mythologie , Filme, klassische Musik und Natur. Mein Ziel ist es die perfekte Balance zu finden, um die Idee von Schönheit und Abstraktion in ihren intrinsischsten Konnotationen zu vereinen."

Ausstellung: Juni 2021

Di–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

GALERIE BIESENBACH
Haus der Stiftungen
Zeughausstraße 26, 1. Etage
50667 Köln

+49-174-490 96 35
+49-173-266 55 56
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www.galerie-biesenbach.de

 

 

ARCHIV

Hideaki Yamanobe: Light on Bright - 5, 2020, Acryl auf Nessel, 53,5 x 45 x 3,5 cm

ARCHIV

Light on Bright

Hideaki Yamanobe

Midissage: 5. Dezember, 12-18h

Ausstellung: 6. November 2020 – 9. Januar 2021

Di–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

 

Light on Bright

Neue, abstrakte Arbeiten von Hideaki Yamanobe ab dem 6. November: Wir freuen uns, mit Light on Bright die fünfte Einzelausstellung des japanischen Malers in unserer Galerie zu präsentieren.

Hideaki Yamanobe (*1964 in Tokio, lebt und arbeitet seit über 25 Jahren neben Tokio auch in Köln und Düsseldorf) arbeitet vornehmlich in einem vereinfachten Schwarz-Weiß-Bereich. Innerhalb dieses scheinbar begrenzten Farbfeldes fesselt er den Betrachter durch sein reichhaltiges Studium von Textur und Sättigung fesseln.

Indem Yamanobe die Grenzen des Endlichen und Unendlichen auslotet, fördert er das Gefühl, dass der Betrachter nicht auf seine Kunst schaut, sondern durch sie hindurchsieht. Glatte Lavierungen oder Farbschichten vermitteln oft eine ätherische Qualität, die den Betrachter dazu bringt, noch tiefer in seine abstrakten Räume einzutauchen.

Neben den für ihn charakteristischen, „nicht-farbigen“ Arbeiten zeigt Yamanobe mit Light on Bright auch neue Werkzyklen, die mit englischroter Farbigkeit und ausgeprägt abstrakt-geometrischen Kompositionen spielen.

Hideaki Yamanobe ist ein Crossover zwischen ostasiatischer und europäischer Kultur. Sein Interesse an Medien und Kunstformen neben der Malerei – insbesondere seine Faszination für die klassische zeitgenössische Musik, eine seiner ständigen Inspirationsquellen – kommt in immer neuen Projekten zum Ausdruck. Beispiele dafür sind seine Zusammenarbeit mit dem deutschen Stardirigenten und Komponisten Matthias Pintscher (Gemäldezyklus 2017 und Ausstellung/Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg). Yamanobes vornehmlich abstrakte Malerei, in der jedoch immer wieder objekthafte Elemente aufblitzen, ist vor allem für ihr begrenztes Farbspektrum – meist Schwarz, Weiß oder ein verblassendes Grau – und immer wiederkehrende Strukturen – wolkenartige Texturen, harte, geschnittene Linien in der Farbfläche oder sogar Farbschichten, die an Luftblasen erinnern – bekannt.

Hideaki Yamanobes Arbeiten befinden sich in zahlreichen Privatsammlungen in Europa, Asien und Amerika sowie in namhaften öffentlichen [nbsp]Sammlungen wie z.B. Andaz, Toranomon Hills, Tokyo; Daiwa Bank, Osaka; Ernst Wilhelm Nay Stiftung, Köln; Pola Art Foundation, Tokyo; Städtische Museen, Heilbronn; The University Art Museum, Tokyo

Midissage: 5. Dezember, 12-18h

Ausstellung: 6. November 2020 – 9. Januar 2021

Di–Fr von 12–18h / Sa von 12–16h u.n.V.

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