18 PHILIPP VON ROSEN GALERIE

AKTUELL

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Broken Road

Koen van den Broek

Ausstellung: 27.1. – 6.4.2024

Eröffnung: 26.1.2024, 19-21 Uhr

 

PHILIPP VON ROSEN GALERIE
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50667 Cologne, Germany

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Fax +49 221 27056849

www.philippvonrosen.com
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Broken Road

Koen van den Broek (*1973 in Bree, Belgien, lebt und arbeitet in Antwerpen) absolvierte sein Studium an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Antwerpen. Zuvor hatte er an der Akademie für Bildende Künste in Breda und am HISK in Antwerpen studiert. Er blickt auf eine erfolgreiche, internationale Karriere zurück und ist seit mehr als 20 Jahren aktiv.

Als Ausgangspunkt für seine Gemälde dienen van den Broek oft Fotografien von Land und Stadtansichten, deren Komposition er im Grunde unverändert in die Malerei überträgt. Mit Bordsteinkanten, Straßenecken oder extrem nah herangezoomten Details wählt der Künstler bewusst belanglose Orte als Sujet seiner Arbeiten aus. Indem van den Broek kaum narrative Elemente zulässt, lenkt er den Blick des Betrachters auf die malerischen Aspekte seiner Arbeiten – die Farbauswahl, den Pinselstrich, den gemalten Raum gegenüber der Flachheit der Leinwand und die Komposition, die sich entstehungsbedingt auf einen konkreten Augenblick bezog und maßgeblich von der fotografischen Perspektive beeinflusst war. So spielt der Künstler auch mit dem Verhältnis von Figuration und Abstraktion. Viele der Werke wirken wie abstrakte Gemälde, es sind aber fast immer direkte Abbildungen seiner fotografischen Vorlagen, die ihrerseits Abbildungen von Realität sind.

Während die gerade geschilderte Vorgehensweise als Hauptstraße seiner künstlerischen Strategie zu sehen ist, ist er immer wieder auch Nebenwege gegangen: Mal deuten diese in Richtung auf eine größere Abstraktion, mal setzt er als „Vorbilder“ nicht mehr nur Fotografien, sondern auch in Photoshop neu zusammengesetzte Elemente früherer Arbeiten ein (und nähert sich damit konventionelleren Formen, zu komponieren, an).

In jüngster Zeit geht er scheinbar „zurück“ zu seinen Wurzeln, es sind wieder mehr Elemente aus der Wirklichkeit zu erkennen. Allerdings fließt jetzt Subjektivität, der Mensch als Sujet, die Erzählung einer Geschichte, bzw. deren Andeutung in die gleichzeitig sehr malerisch wirkenden Gemälde ein. Dieser Wandel zur vermeintlichen Tradition ist jedoch souverän kontrolliert, was nicht zuletzt daran zu erkennen ist, dass das Bemühen des Betrachters, eine Bedeutung in die Bilder hineinzulesen, immer scheitert – van den Broek spielt mit der Illusion von Erzählbarkeit.

Ausstellung: 27.1. – 6.4.2024

Eröffnung: 26.1.2024, 19-21 Uhr