13 GALERIE PAMME-VOGELSANG

AKTUELL

Rune Mields: Haiku-Formen in altem koreanischem Ziffernsystem, 2021, Graphit, Tusche auf Bütten, 76 x 56 cm, © Rune Mields / VG Bildkunst, Bonn, 2022, Foto: Božica Babić

Rune Mields: Fünf Tauben für Paolo Uccello, 2020, Graphit, Tusche auf Bütten, 39 x 29 cm, © Rune Mields / VG Bildkunst, Bonn, 2022, Foto: Božica Babić

Rune Mields: Fünf Schwalben für Paolo Uccello,    2020, Graphit, Tusche auf Bütten, 39 x 29 cm, © Rune Mields / VG Bildkunst, Bonn, 2022, Foto: Božica Babić

Rune Mields: 1789, Turm der Kraniche, 2017, 200 x 104 cm, Acrylfarben auf Leinwand, © Rune Mields / VG Bildkunst, Bonn, 2022, Foto: F. Rosenstiel

Rune Mields: Fenster zum Leben (Raben), 2009, Graphit, Tusche auf Bütten, 76 x 56 cm, © Rune Mields / VG Bildkunst, Bonn, 2022, Foto: Božica Babić

AKTUELL

UCCELLO

Rune Mields

Ausstellung:  13.5.2022 – 2.7.2022

Eröffnung: 13.5.2022,18-22h

Di–Fr von 12–18h / Sa von 11–15h u.n.V.

 

GALERIE PAMME-VOGELSANG
Hahnenstraße 33
50667 Köln

+49-221-80 15 87 63
info@pamme-vogelsang.de
www.pamme-vogelsang.de

 

UCCELLO

„Liberté, Egalité, Fraternité“ diese von Rune Mields im 2017 entstandenen Werk 1789, Turm der Kraniche zitierten Schlagwörter der Französischen Revolution haben besonders in den heutigen Tagen nichts von ihrer politischen Sprengkraft verloren. Kraniche „Vögel des Weisheit“ und Sinnbild für ein langes Leben beflügeln diese Arbeit -  einer der zahlreichen Vögel, die es in der Ausstellung UCCELLO zu entdecken gilt.

Der Ausstellungstitel verweist auf den großen Inspirator von Rune Mields, Paolo di Dono, genannt Uccello, dessen Malerei sie bereits 1975 erstmals in einer Werkgruppe aufgreift. Die Themen wie Raumperspektive, Fluchtlinien, Innen- und Außenräume und nicht zuletzt die Vögel verbinden Rune Mields mit dem Künstler der Renaissance.

Den Beinamen Uccello erhielt Paolo di Dono von seinen Zeitgenossen, weil seine Malerei von zahlreichen Tieren, vor allem Vögeln, bevölkert sei. Anders als in ihren frühen Werken werden in Rune Mields jüngster Hommage an Paolo Uccello die Vögel zum eigentlichen Motiv. Als Sinnbilder für die Freiheit, die Seele, die Unsterblichkeit aber auch den Tod bewohnen sie geheimnisvolle Bildräume. Räume, die das „Draußen“ und das „Drinnen“ benennen. Diese komplexe Vielschichtigkeit zeigen besonders augenfällig die Arbeiten „Fenster zum Leben“, eine Werkreihe die im Jahr 2009 entstanden ist.

Die Vögel in den jüngsten „Hommagen an Uccello“, sind gleichsam als Gaben der Künstlerin an Uccello zu verstehen, der im Oxforder Bild „Jagd bei Nacht“, keine Vögel gemalt hatte. So wohnt den Arbeiten mit Kranichen, Störchen und Krähen, um nur einige zu nennen, ein spannungsreiches Kontinuum und geheimnisvoller Dialog zwischen dem Künstler der Renaissance und der Künstlerin der Gegenwart inne.

Rune Mields hat in ihrem Werk immer auch künstlerische Inspirationen aus anderen Kulturkreisen aufgegriffen. Die Ausstellung wird zudem Arbeiten präsentieren, die verschiedene Vögel in asiatischen Ziffersystemen zeigen, in den sich japanische Kurzgedichte, sog. Haiku, verbergen. In den Versen z.B. von Bashȏ oder Chora sind die abgebildeten Vögel Thema. Die von Rune handschriftlich zitierten Poesien stehen hier in spannungsvollem Kontrast  zum strengen Ordnungssystem der Haiku-Systeme.

In Zusammenarbeit mit Rune Mields und Prof. Dr. Christoph Zuschlag planen wir zu der wichtigen Werkgruppe um „Uccello" eine Publikation, die bei Walther König erscheinen soll. Der Katalog wird frühe Arbeiten bis zu den Hommagen der Gegenwart an den Renaissancekünstler versammeln.

Ausstellung:  13.5.2022 – 2.7.2022

Eröffnung: 13.5.2022,18-22h

Di–Fr von 12–18h / Sa von 11–15h u.n.V.

ARCHIV

ARCHIV

Le souffle du boule

Vadim Vosters

Ausstellung:  18.3.2022 – 7.5.2022

Eröffnung: 18.3.2022,18-22h

Di–Fr von 12–18h / Sa von 11–15h u.n.V.

 

GALERIE PAMME-VOGELSANG
Hahnenstraße 33
50667 Köln

+49-221-80 15 87 63
info@pamme-vogelsang.de
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Le souffle du boule

Nur knapp zischt die Kanonenkugel vorbei – der „Hauch des Todes“ ist unmittelbar zu spüren.
So oder ähnlich wäre der Titel der 5. Soloausstellung von Vadim Vosters in unserer Galerie zu übersetzen.

Wie bereits bei früheren Ausstellungen von Vadim Vostershaben wir auch dieses Mal die Galerieräume dem Künstler „übergeben“, damit er eine mit allen Sinnen greifbare Ausstellung und Installation realisiert. Licht ist dabei ein wesentliches Medium.

Im Künstlerfilm „…ständig vertreten – Vadim Vosters“ erleben sie mehr zum Künstler und seiner Kunst. Die Exponatliste gibt's hier - mehr zur Ausstellung gibt's in der Pressenotiz und auf der Webseite.

Ausstellung:  18.3.2022 – 7.5.2022

Eröffnung: 18.3.2022,18-22h

Di–Fr von 12–18h / Sa von 11–15h u.n.V.

ARCHIV

Stefan Rosendahl: ICH BIN, 2021, Kunststoff, abgeformte Kieselsteine, Licht, Ø 100 cm, 
© Stefan Rosendahl / VG Bildkunst, Bonn, 2021

Stefan Rosendahl: Findling, 2018, Kunststoff, 45 x 90 x 80 cm, © Stefan Rosendahl / VG Bildkunst, Bonn, 2021

Stefan Rosendahl: m² Kunst, 2021, Beton, Licht, 100 x 100 x 10 cm, © Stefan Rosendahl / VG Bildkunst, Bonn, 2021

 

 

ARCHIV

PLASTIK!

Stefan Rosendahl

Ausstellung:  28.1.2022 – 12.3.2022

Eröffnung: 28.1.2022

Matinee am 30. Januar 2022, 11-16h

Di–Fr von 12–18h / Sa von 11–15h u.n.V.

 

GALERIE PAMME-VOGELSANG
Hahnenstraße 33
50667 Köln

+49-221-80 15 87 63
info@pamme-vogelsang.de
www.pamme-vogelsang.de

 

PLASTIK!

Mit seinen Skulpturen und Installationen in der Ausstellung PLASTIK! hinterfragt der Bildhauer Stefan Rosendahl unsere Wahrnehmung der Alltagswelt. Schon der Ausstellungstitel PLASTIK! – bildhauerische Arbeit oder Gebrauchsmaterial – weist auf eine Uneindeutigkeit hin, die Rosendahl mit seinen künstlerischen Mitteln verdichtet.

Das gelingt ihm, indem er z.B. Kleinteiliges monumentalisiert, so dass die Werke eine ungewohnte Erhabenheit ausstrahlen. Das persönliche Staunen des Künstlers vor der Erhabenheit der Natur ist ein wesentlicher Impuls. Dieses Staunen ist in den Arbeiten von Stefan Rosendahl konkret spürbar. Durch das Zusammenfügen modularer Systeme, die Kleines im Großen erkennen lassen, werden die Werke in ihrem Maß - und bei aller Entrücktheit - für das menschliche Auge sichtbar.

Stefan Rosendahls Arbeiten stehen im Spannungsfeld von Natürlichkeit und Künstlichkeit. Vermeintlich natürliche Oberflächen sind verfremdet. So erfährt die Wiedergabe eines Naturausschnitts oder eines Gegenstandes eine unvorhergesehene, vielfach komplexe Mehrdeutigkeit.

Die Wechselwirkungen und Rückkopplungen zwischen belebter und unbelebter Materie, zwischen Mensch und Umwelt, zwischen Natur und Kultur werden erkennbar. Die vordergründig realistische Wiedergabe, z.B. von einem „Findling“, weist urplötzlich in eine durchaus mögliche synthetische-biologische Zukunft. Die nahezu unbegrenzten Eingriffsmöglichkeiten des Menschen vermögen die Grenze zwischen Mensch und Natur im Anthropozän endgültig zu verwischen.

Die sinnliche Wahrnehmung der Werke von Stefan Rosendahl lädt den Betrachter ein, über die existentiellen Fragen, über das Verständnis von Begrifflichkeiten, über menschliche Wahrnehmungsstrategien und deren Umweltbezüge / Umweltfolgen nachzudenken.

Ausstellung:  28.1.2022 – 12.3.2022

Eröffnung: 28.1.2022

Matinee am 30. Januar 2022, 11-16h

Di–Fr von 12–18h / Sa von 11–15h u.n.V.