10 GALERIE MIRKO MAYER

AKTUELL

Clegg & Guttmann: Double-Portrait-with-Madonna-and-Child

AKTUELL 


Ausstellung

Clegg & Guttmann

Ausstellung: 6.5. – 24.6.2022 

Mi - Fr: 12-18h, Sa: 12-16h, u.n.V.

 

GALERIE MIRKO MAYER
Erftstraße 29
50672 Köln

+49-221-240 12 89
info@mirkomayer.com
www.mirkomayer.com

 

Clegg & Guttmann

Nach der ersten Einzelausstellung von Clegg & Guttmann in der Galerie Mirko Mayer im Jahr 2014 (in Zusammenarbeit mit der Galerie Nagel Draxler), freuen wir uns, eine weitere Ausstellung mit den Künstlern anzukündigen. Die aktuelle Ausstellung artikuliert einen Dialog zwischen zwei großformatigen Porträts aus den Jahren 2007 und 2018, die einflussreiche Persönlichkeiten aus dem Wirtschafts- und Kulturbereich zeigen. Die beiden ausgewählten Kunstwerke wurden entsprechend der Arbeitsweise produziert, die Clegg & Guttmann seit Beginn ihrer Arbeit in den frühen 1980er Jahren verfolgen. Nachdem die Porträts in Lebensgröße aufgenommen und angefertigt wurden, konnten die Porträtierten das Kunstwerk entweder annehmen oder ablehnen; im letzteren Fall wird das Porträt anderen Interessenten angeboten.

Die Geschichte des Porträts wurde 1981 erweitert, als Clegg & Guttmann, damals Schüler von Joseph Kosuth, begannen, mit Schauspielern und Bekannten "fiktive Auftragsporträts" zu konzipieren. Die imposanten, großformatigen Porträts mit ihren dunklen, spiegelnden Oberflächen wirkten, als seien sie von prominenten und mächtigen Auftraggebern bestellt und bezahlt worden. Clegg & Guttmann betraten Neuland und setzten neue Maßstäbe in der Fotografie, nicht zuletzt, weil sie sich für einen einzigen Originalabzug entschieden, eine Variation des Bildes war auf drei Unikate beschränkt. Die Porträts kombinierten Anspielungen auf die niederländische Porträtmalerei des 16. und 17. Jahrhunderts mit Verweisen auf die Porträts der Geschäftsberichte von Unternehmen. Im Allgemeinen können ihre Arbeiten in die Tradition der Konzeptkunst eingeordnet werden und haben sich von der "reinen Fotografie", von Fotogalerien und den Fotoabteilungen der Museen abgesetzt. Clegg & Guttmann sind Pioniere unter den Künstlern der 80er Jahre, die die Fotografie in der zeitgenössischen Kunst und auf dem allgemeinen Kunstmarkt etablierten.

Ausstellung: 6.5. – 24.6.2022 

Mi - Fr: 12-18h, Sa: 12-16h, u.n.V.

 

 

AKTUELL

Micha Cattaui: Corrupting the South, 2019, acrylic UV printing, 120 x 120 cm

AKTUELL

STREETONOMICS

Micha Cattaui

Ausstellung: 6.5. – 24.6.2022 

Mi - Fr: 12-18h, Sa: 12-16h, u.n.V.

 

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STREETONOMICS

Using street names to measure a city’s cultural values.

Streets have been used as a form of social engineering, mirroring a town’s cultural, political and religious values. They also suggest what people deeply care about, who they are, and who they like to be seen to be.

In Micha’s new works, European city streets become his subject as the artist captures a sort of “time capsule” by creating molds in-situ that he later casts in his studio capturing all the elements at the time of mold making.

Streetonomics will leave you looking at streets in a whole new way…

 

Ausstellung: 6.5. – 24.6.2022 

Mi - Fr: 12-18h, Sa: 12-16h, u.n.V.

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ARCHIV

Austellungsansicht

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DIG IT

Harald F. Müller

Ausstellung: 12.3.2022 – 29.4.2022 

Mi - Fr: 12-18h, Sa: 12-16h, u.n.V.

 

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DIG IT

Die Arbeiten von Harald F. Müller zeigen uns unser Verhältnis zur Welt der Bilder. Der Künstler versteht sich nicht als Maler und reflektiert doch die Farbmagier der Vergangenheit wie Tizian, Cézanne, Matisse, Le Corbusier oder Mark Rothko.Wie umfangreich sein Interesse an Bildern ist, zeigen die sogenannten «Cuts», «Ausschnitte», die unterschiedliche Formen annehmen können. Bei den «Ciba Noir» handelt es sich zum Beispiel um quadratische, nicht entwickelte Cibachromfotopapiere, die auf voluminösen Aluminiumwabenplatten fixiert sind, die wiederum auf farbigen Wänden montiert sind. Dieses spezielle Fotopapier, das heute kaum mehr benutzt wird, diente der Vergrösserung von Dias und zeichnet sich durch besondere Brillanz und Farbechtheit aus, weil die Farbpigmente direkt in die Fotoschicht eingelagert sind. Bevor es entwickelt wird, zeigt das Papier aber eine unspektakuläre braune Oberfläche. Jedes dieser blinden Quadrate enthält aber das Potenzial aller möglichen Bilder. Ähnliches gilt für die «Spiegelcuts », die wie bei Spiegeln üblich, alles Sichtbare abbilden können.Die variierenden Wiederverwendungen gesetzter Motive in skulpturalen Wandobjekten spielt mit unserer Wahrnehmungssensorik. Das Spiel mit Reflektion und Raumkonstruktion provoziert unerschöpflich viele Raumeindrücke und Ausstellungssituationen.

Ausstellung: 12.3.2022 – 29.4.2022 

Mi - Fr: 12-18h, Sa: 12-16h, u.n.V.

ARCHIV

Julius Linnenbrink: 61 days of bliss, 2019 100 x 90 cm, Arylic on linen

ARCHIV

it's not lost, it's just been hidden

Julius Linnenbrink

Ausstellung: 22.10.2021 – 18.2.2022

K1 Rundgang 30.1.2022: 11.30h Künstlergespräch mit Julius Linnenbrink 

Mi - Fr: 12-18h, Sa: 12-16h, u.n.V.

 

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it's not lost, it's just been hidden

When working, Julius Linnenbrink’s focus lies on the process of painting, creating his compositions in the moment in lieu of any guidelines or preset goals. Uninhibited, Linnenbrink develops the color gradients, spaces, layers, and glazes out of a more fluid painting process, achieving an intense interplay of act by communing with the events taking place on the canvas.

Through the act of meditative painting, factors such as intuition, rhythm, and action merge, overcoming restrictions of consciousness. Linnenbrink describes this dynamic state of mind and body as an unrestrained „flow“ that increasingly becomes more and more independent from its starting point. 

Continuously overlaid and shifted by the artist’s spontaneous interventions, the works evolve into a vivid communication partner throughout the painting process. Unexpected pictorial ideas emerge, which inevitably lead to multi-layered paintings. This open method of painting allows and encourages interruptions and rethinking at any point in time.

The allotted freedom leads to questions for which Linnenbrink constantly seeks new solutions. As he gradually combines different conditions and dimensions of paint, forming varying pictorial zones, the resulting multi-dimensionality merges into a coherent pictorial space. Linnenbrink's brushstrokes reveal the intensity of an action and its possible sequence, which, in other places, appears incoherent and no longer legible. Materialized open and transparent areas are contrasted by hermetic surfaces, leaving the various depths of the painted space oscillating between disclosure and restraint.

Ausstellung: 22.10.2021 – 18.2.2022

Mi - Fr: 12-18h, Sa: 12-16h, u.n.V.