02 GALERIE ALBER

VORSCHAU

Olga Jakob: Coup_de_Soleil, 2020, Bedrucktes Papier und Polyester, 60 x 50 cm, Courtesy GALERIE ALBER

VORSCHAU

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Olga Jakob

Ausstellung: 28.1.2022 – 20.03.2022

Eröffnung: 28.1.2022, 18-22h

Do–Fr 12–18h und 12 Sa von 12–16h u.n.V.

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

+49 -221-42 33 02 75
contact@galeriealber.com
www.galeriealber.de

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- ma - ist die erste Einzelausstellung der in Köln ansässigen Künstlerin Olga Jakob in der GALERIE ALBER. - ma - ein japanisches Konzept, das den Raum zwischen zwei Objekten bezeichnet, zugleich aber auch die elementare Leere meint, welche Gegensätze und Spannungsfelder transzendiert. Hier siedelt sich Olga Jakobs Werk an, als Exploration der dünnen Membran, die uns vom Nichts trennt. Wie die Künstlerin dies umsetzt, zeigt die Ausstellung mit mehreren aktuellen Werkreihen.

Ausstellung: 28.1.2022 – 20.3.2022

Eröffnung: 28.1.2022, 18-22h

Do–Fr 12–18h und 12 Sa von 12–16h u.n.V.

ARCHIV

Ohne Titel (2019_007) | 2019 | Acryl auf Leinwand | ca. 60 x 50 x 9 cm | @GALERIE ALBER

Ohne Titel (2019_001) | 2019 | Acryl auf Leinwand | ca. 93 x 122 x 75 cm | @GALERIE ALBER

Ohne Titel (2018_007) | 2018 | Leinwand, Nessel, MDF | 120 x 100 cm | @GALERIE ALBER

 

 

ARCHIV

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Franziska Reinbothe

Ausstellung: 29.10.2021 – 02.01.2022

Do–Fr 12–18h und 12 Sa von 12–16h u.n.V.

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

+49 -221-42 33 02 75
contact@galeriealber.com
www.galeriealber.de

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Die GALERIE ALBER zeigt Franziska Reinbothe mit Werken aus der Chiffon Serie der Künstlerin und gibt in einer Gegenüberstellung erstmalig den exklusiven Einblick in Frühwerke.

Franziska Reinbothe ist durch und durch Malerin. Der Leipziger Künstlerin geht es in erster Linie um die Malerei, um das Bild an sich. Was ist oder konstituiert ein Gemälde – physisch und konzeptuell? Wie kommt man überhaupt zu Bildern? Ein Blick zurück auf ihre künstlerischen Anfänge zeigt auf, dass das Material (Farbe, Bildträger, Keilrahmen) stets eine Schlüsselrolle bei dieser Fragestellung einnimmt. Bei ihren frühen „Teigbildern“ tritt beispielsweise das Chromatische zurück, um die haptische Materialität der Farbe den Vorrang zu geben. Dabei wird die Leinwand mit einer pigmentierten Teigmasse regelrecht zugespachtelt. Zwei Exemplare aus dem Jahr 2011 ergänzen die aktuelle Ausstellung der Künstlerin in der Kölner GALERIE ALBER.

Franziska Reinbothe sucht immer neue Wege, um ihren künstlerischen Erforschungs- und Erfindungsprozess auch mit anderen, leiseren Mitteln voranzutreiben. Das Ergebnis dieser Suche steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung. Ziel ist es nach wie vor, die in der herkömmlichen Malerei häufig vernachlässigten Rückseiten und Ränder des Gemäldes, aber auch der Keilrahmen, als gleichwertige Bildkomponente in Erscheinung treten zu lassen – ohne sie dabei zu verletzen. Nach wie vor stellt das Bild nichts außer sich selbst dar. Oder besser gesagt: es stellt nicht dar, sondern ist. Im selben Geist wird Farbe nicht aufgetragen, sondern gehört intrinsisch zum Bildträger. Bei dieser Werkgruppe greift sie also nicht wie sonst auf Pinsel, Farbe und Leinwand zurück, sondern vernäht und bespannt semitransparenten Chiffon in weichen Pastelltönen auf meist doppelten Keilrahmen. Auch hier wird das Bild zum Objekt.

 

Ausstellung: 29.10.2021 – 02.01.2022

Do–Fr 12–18h und 12 Sa von 12–16h u.n.V.

ARCHIV

Simon Laureyns: Mockingbird, 2021, 310gr TenCate cotton, 120 x 170 x 12 cm, @GALERIE ALBER

ARCHIV

Fontaines

Simon Laureyns

Ausstellung: 3.9. – 17.10.2021

Do–Fr 12–18h und 12 Sa von 12–16h u.n.V.

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

+49 -221-42 33 02 75
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www.galeriealber.de

Fontaines

Die GALERIE ALBER präsentiert mit FONTAINES die erste Einzelausstellung des belgischen Künstlers Simon Laureyns in Köln. Laureyns neue Arbeiten treten als farbige Stoffobjekte an der Wand auf. Er nutzt für seine Arbeiten einen festen Baumwollstoff, dem er zunächst Farbigkeit gibt. Es ist ein malerischer Prozess, die Farbe durchdringt mal dicht, mal changierend und beinah fleckig den Stoff. Die Stoffbahnen und Stofffetzen bringt Simon Laureyns dann am Boden in Form. Es entstehen Flächen, Knicke, Falten, Anhäufungen, Formen, Hüllen, Überlappungen, die dann miteinander vernäht werden.

Bei allen Arbeiten bleibt den Formen etwas Rätselhaftes, da ist vielleicht annähernd die Form eines Bassins zu erahnen, darin und drum herum komponiert und zusammen vernäht die anderen Bild- und Stoffteile. Vernäht bilden diese Objekte ihren ganz eigenen Raum und gleichzeitig verbinden sich der malerische, skulpturale und der Ausstellungsraum harmonisch miteinander. 

FONTAINES in der deutschen Übersetzung BRUNNEN sind zum einen architektonisch konstruierte Bauwerke als Wasserspiel oder als Wasserspeicher. In der Märchenwelt steht der Brunnen oft als Verbindung zwischen zwei Orten. Dieser ist hier der mögliche Weg, von einer Welt in eine andere zu gelangen, nicht wissend, was einen erwartet. Hierbei entsteht die Sehnsucht, sich an den anderen Ort zu begeben. Mit seinen FONTAINES öffnet Laureyns der BetrachterIn einen für sie noch unerforschten Bild- und Erfahrungsraum, in dem er Farbe und Formen zusammenfließen lässt. (Text: Mara Sporn)

Ausstellung: 3.9. – 17.10.2021

Do–Fr 12–18h und 12 Sa von 12–16h u.n.V.