03 GALERIE ALBER

AKTUELL

BPJ | morgens endet nie (somewhere else is now) |
2021 | Mixed Media | 162 x 141 cm |
Courtesy GALERIE ALBER

BPJ | morgens endet nie (here and now III.) | 2021 | Mixed Media | 140 x 78 cm | Courtesy GALERIE ALBER

BPJ | morgens endet nie (it rains in space) | 2021 | Mixed Media | 141 x 78 cm | Courtesy GALERIE ALBER

BPJ | morgens endet nie (gravity as a problem in painting | 2021 | Mixed Media | 140 x 78 cm | Courtesy GALERIE ALBER

AKTUELL

morgens endet nie (Neue Bilder)

Béla Pablo Janssen

Ausstellung: 7.5. – 25.7.2021

Publication Release: 25. und 26.6.2021 Are Blytt / Béla Pablo Janssen

Do–Fr 12–18h und 12 Sa von 12–16h u.n.V.

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

+49 -221-42 33 02 75
contact@galeriealber.com
www.galeriealber.de

ARCHIV

ARCHIV

Closer

Are Blytt

Ausstellung: 26.2.2021 – 18.4.2021

Do–Fr 12–18h und 12 Sa von 12–16h u.n.V.

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

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Closer

Wie der Ausstellungstitel sind Are Blytts Gemälde im wahrsten Sinne ambivalent bzw. multivalent. Seine Werke sind offen und setzen dadurch verschiedene Gedanken in Gang. Auch zwischen den einzelnen Werken passiert sehr viel, so dass die jeweiligen Bilder wie Kapitel einer Erzählung im Sinne eines Bewusstseinsstroms verstanden werden können: eine Geschichte wird also in der Tat erzählt, jedoch ohne Anfang oder Ende, ohne Moral, ohne Pointe.

ABSTRAKT

Im Kontext der Malerei werden die Begriffe „abstrakt“ und „narrativ“ gemeinhin als Gegensätze betrachtet. Denn nach dieser Auffassung stellt ein abstraktes Bild nichts anderes als sich selbst dar, sprich Farbe auf Leinwand. Punkt. Nichts weiteres wird „zum Ausdruck gebracht“. Doch genaugenommen ist diese eher eine Kurzdefinition von konkreter Kunst. Demgegenüber ist der eigentliche Ursprung eines jeden abstrakten Bildes prinzipiell stets etwas, das in der materiellen bzw. imaginierten Realität schon vorhanden ist. Die Unterscheidung der beiden Genres der nichtgegenständlichen Malerei bleibt aber für die meisten BetrachterInnen schwer nachzuvollziehen. Das Unverständliche ist hier vielleicht der gemeinsame Nenner – Andy Warhol wird beispielsweise nachgesagt, das Wort „abstrakt“ genau in diesem Sinne benutzt zu haben: „Das ist mir ziemlich abstrakt“, sollte der Popkünstler häufig gesagt haben, wenn ihm etwas übermäßig komplex und dadurch für ihn unverständlich war.

Und genau hier knüpft Are Blytt mit seinen aktuellen Gemälden an. Da er die rein formalistischen Aussagen der meisten abstrakten Bilder als unzureichend empfand, fing er an, seinen eigenen abstrakten Bildern aphorismenartige Texte und gegenständliche Bilder collageartig zuzufügen, um die Abstraktion-Narration-Entgegensetzung wieder aufzuheben und Geschichten wieder erzählen zu können. Dennoch bleiben viele seiner Werke „abstrakt“ im Warholschen Sinne, denn ein einziges Gemälde Blytts kann zig verschiedene Narrationen in sich bergen, die einander kompatibel oder auch sich widersprechend sind. Die eigentlichen Ausgangspunkte der Narrationen in Form von Texten bzw. Bildern – sowie die Kombination von beiden – sind darüber hinaus in der Regel persönlich und werden nur ganz selten vom Künstler preisgegeben. Die Interpretationshoheit liegt also eindeutig bei den BetrachterInnen, die bei der Deutung der Bilder jeweils ihre eigenen Perspektiven und Vorgeschichten miteinfließen lassen können/sollen. Kunst und Leben (des Künstlers sowie der BetrachterInnen) laufen dadurch zusammen. Hinzu kommen externe Einflüsse in Form von aktuellen politischen, gesellschaftlichen oder auch persönlichen Ereignissen, die unsere Sicht auf die Kunst insbesondere und die Welt im Allgemeinen färben.

Der mehrdeutige englische Titel der Ausstellung – Closer – kann in diesem Sinne als Aufruf verstanden werden: „Komm doch näher“ – wie auch immer man das deuten mag. Wie der Ausstellungstitel sind Are Blytts Gemälde im wahrsten Sinne ambivalent bzw. multivalent. Seine Werke sind offen und setzen dadurch verschiedene Gedanken in Gang. Auch zwischen den einzelnen Werken passiert sehr viel, so dass die jeweiligen Bilder wie Kapitel einer Erzählung im Sinne eines Bewusstseinsstroms verstanden werden können: eine Geschichte wird also in der Tat erzählt, jedoch ohne Anfang oder Ende, ohne Moral, ohne Pointe. Abstrakt eben.

Text: Gérard A. Goodrow

 

Ausstellung: 26.2. – 18.4.2021

Do–Fr 12–18h und 12 Sa von 12–16h u.n.V.

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ARCHIV

#4004

Are Blytt, Béla Pablo Janssen, Michel Mouffe, Franziska Reinbothe, Michaela Zimmer

Ausstellung: 6.11.2020 – 14.2.2021

Do–Fr 12–18h und 12 Sa von 12–16h u.n.V.

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Am Römerturm 15
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Geordnete Verhältnisse

Die GALERIE ALBER präsentiert in Kooperation mit Kurator und Artdirector Julian Hoffmann die Ausstellung #4004. Hoffman setzte sich bereits in seiner theoretischen Arbeit „Das Digitale im Analogen“ mit dem Einfluss einer in weiten Teilen digitalisierten Gesellschaft auf die kuratorische Praxis auseinander. In #4004 bildet dieser Einfluss die Basis der Ausstellungsarchitektur in Form einer Hyperimage-artigen Vernetzung zwischen den Werken der GaleriekünstlerInnen Are Blytt, Béla Pablo Janssen, Michel Mouffe, Franziska Reinbothe und Michaela Zimmer. Diese erfolgt unter Berücksichtigung der individuellen künstlerischen Positionen und räumlichen Gegebenheiten sowohl via inhaltlicher, als auch visueller Parameter.

Ausstellung: 6.11.2020 – 14.2.2021

Do–Fr 12–18h und 12 Sa von 12–16h u.n.V.

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Am Römerturm 15
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