03 GALERIE ALBER

AKTUELL

AKTUELL

#4004

Are Blytt, Béla Pablo Janssen, Michel Mouffe, Franziska Reinbothe, Michaela Zimmer

Eröffnung: Freitag, 6. November, 16h

Ausstellung: 6.11.2020 – 9.1.2021

Do–Sa von 12–19h u.n.V.

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

+49 -221-42 33 02 75
contact@galeriealber.com
www.galeriealber.de

 

Geordnete Verhältnisse

Die GALERIE ALBER präsentiert in Kooperation mit Kurator und Artdirector Julian Hoffmann die Ausstellung #4004. Hoffman setzte sich bereits in seiner theoretischen Arbeit „Das Digitale im Analogen“ mit dem Einfluss einer in weiten Teilen digitalisierten Gesellschaft auf die kuratorische Praxis auseinander. In #4004 bildet dieser Einfluss die Basis der Ausstellungsarchitektur in Form einer Hyperimage-artigen Vernetzung zwischen den Werken der GaleriekünstlerInnen Are Blytt, Béla Pablo Janssen, Michel Mouffe, Franziska Reinbothe und Michaela Zimmer. Diese erfolgt unter Berücksichtigung der individuellen künstlerischen Positionen und räumlichen Gegebenheiten sowohl via inhaltlicher, als auch visueller Parameter.

Eröffnung: Freitag, 6. November, 16h

Ausstellung: 6.11.2020 – 9.1.2021

Do–Sa von 12–19h u.n.V.

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

+49 -221-42 33 02 75
contact@galeriealber.com
www.galeriealber.de

 

 

ARCHIV

ARCHIV

Geordnete Verhältnisse

Franziska Reinbothe

Eröffnung: Freitag, 4. September, 18h

Ausstellung: 4.9. – 28.10.2020

Do–Sa von 12–19h u.n.V.

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

+49 -221-42 33 02 75
contact@galeriealber.com
www.galeriealber.de

 

Geordnete Verhältnisse

Franziska Reinbothe vermisst in ihren Arbeiten das Terrain des Bildes neu. Dabei folgen ihre Untersuchungsstrategien der Lust an der individuellen Formulierung von Form- und Farbwahrnehmung. So bewegt sich ihre Kunst in einem logisch-ontologisch ambivalenten Bereich der Unbestimmtheit, in dem sich sowohl Handlungen als auch Zufälle realisieren. Folglich denkt Franziska Reinbothe auch keine Bilder, eher basiert ihre Arbeitsweise auf einem bildnerischen Denken, in dem vor allem die Handlungen mit unterschiedlichen Parametern eines Bildes bedeutungsvoll sind. Ihr Tun betrifft stets das Bild in seiner Gesamtheit. Das heißt nicht nur Malflächen, sondern auch Trägerkonstruktionen, Bildkanten, Farben und Art und Weise ihres Auftrags bis zu möglichen Hängungen bzw. Nichthängungen werden zu wesensbestimmenden Aspekten. Wesentlich ist, dass der Bildentstehungsprozess keineswegs mit der Bemalung einer Leinwand abgeschlossen ist. Im weiteren Verlauf werden beispielsweise die Malgründe vom Rahmen geschnitten, abgespannt, zerschnitten, aufgerollt, gefaltet, gerafft, zerknautscht oder neu vernäht, Keilrahmen gebrochen oder auch bisherige Vorder- und Rückseiten vertauscht, so dass weitere Möglichkeiten und gleichzeitige Nichtnotwendigkeit.

 

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

+49 -221-42 33 02 75
contact@galeriealber.com
www.galeriealber.de

 

ARCHIV

Johannes Tassilo Walter: Ohne Titel, 2020, UV-Lack, Tusche, Öl auf Papier auf Keilrahmen

Michaela Zimmer: 200501, 2020, Acryl, Armierungsfolie, PE-Folie auf Leinwand

 

ARCHIV

#6005

Johannes Tassilo Walter, Michaela Zimmer

Eröffnung: Freitag, 12. Juni, 17–22h

Ausstellung: 12.6. – 5.8.2020

Do–Sa von 12–19h u.n.V.

 

GALERIE ALBER
Am Römerturm 15
50667 Köln

+49 -221-42 33 02 75
contact@galeriealber.com
www.galeriealber.de

 

#6005

Kein Medium ist so selbstverständlich im Kunstbetrieb verankert wie die Malerei. Zugleich steht keine Kunstform so sehr unter Rechtfertigungsdruck. Daher muss die Malerei sich stets neu erfinden und vor allem über sich selbst als Mittel nachdenken. Michaela Zimmer und Johannes Tassilo Walter haben jeweils idiosynkratische Verfahren entwickelt, um Spuren und zeitliche Abläufe in ihre Arbeit einzuschreiben und zugleich der Authentizitätsfalle der alten Modernisten zu entgehen. Zimmer arbeitet mit einem anthropomorphen Konzept – der Körper ist als abstraktes Zeichen präsent. Zugleich benutzt sie verschiedene Kunststoffe um ihre Gemälde wie Assemblagen aussehen zu lassen. Dabei lässt sie die malerischen Qualitäten von Folien, Verpackungen und Planen zu Tage treten. Bei Walter hingegen resultiert ein großer Teil der Spuren aus seinem Verfahren der Addition und Subtraktion. Einem Palimpsest gleich, lässt er verschiedene Schritte nebeneinanderstehen. Zugleich arbeitet Walter mit Reproduktionsverfahren und den Zufällen, die sie mit sich bringen. Beiden Künstlern gelingt es so, Malerei als Medium intellektueller Auseinandersetzung zu nutzen. (Text: Philipp Hindahl)

 

Eröffnung: Freitag, 12. Juni, 17–22h

Ausstellung: 12.6. – 5.8.2020

Do–Sa von 12–19h u.n.V.